der nicht ganz so dolce dienstag

IMG_1588Seit ein paar Tagen fällt mir das Schreiben etwas schwer. Meine Leichtigkeit und Lebensfreude ist ein wenig in den Hintergrund geraten und positives Denken stellt sich nur mit großem Aufwand ein.

Was ist passiert? 

 

 

Die dunkle Jahreszeit hat mich erwischt. Müdigkeit, wenig Antrieb und etwas Traurigkeit gestalten meine Tage und ich warte darauf, dass sich Körper und Geist an den Herbst anpassen, so wie jedes Jahr.

Bis dahin tue ich mir Gutes. Zum Beispiel, indem ich gebe und Freude verschenke. So wie vorletzte Woche, als ich vier Gewinnerinnen missmenke-Post schicken durfte.

Und wenn ihr möchtet, könnt ihr an der aktuellen Verlosung teilnehmen, auch darüber freue ich mich.

 

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Mein Aufgabenberg, den es zu bewältigen gilt (und davon sind die meisten nicht besonders schön) ist riesig. Schier unüberwindbar, diese Menge an ungeliebten Tätigkeiten und nervigen Erledigungen.

Ich habe mich für EINE Aufgabe pro Tag entschieden. Das scheint wenig, ist aber viel mehr, als ich sonst schaffe, wenn ich gar nichts davon in Angriff nehme.

Diese abgehakte Tagesaufgabe erlaubt mir, mich ohne schlechtes Gewissen schöneren Dingen zuzuwenden. Zum Beispiel dem gestrickten Schal oben auf dem Foto oder einem neuen Nähprojekt.

 

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Der richtige Tagesbeginn mit gesundem Frühstück gibt mir neue Energie und die Müdigkeit wird weniger. Das Experiment mit dem Zuckerentzug hilft mir dabei.

 

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Glücklich macht mich auch das neue, blaue Oberteil. Besonders die Punkte wirken auf mich stimmungsaufhellend.

 

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Und dann kommt da auf einmal ein Tag wie heute, voller Sonne und Wärme und ein lieber Mensch sieht meine Anstrengungen, mit den Unwägbarkeiten der dunkleren Jahreszeit fertig zu werden und schenkt mir passend zum Punkte-Oberteil eine Clutch. Einfach so.

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Dann kann ich das Glück in kleinen Dingen wieder finden. Zum Beispiel dieses Insekt, welches sich einen Tag lang an meinem Fliegengitter ausgeruht hat, um dann weiter zu ziehen und dabei voller Vertrauen mein Gast war.

 

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Und ich denke an euch Leser*innen und wie es euch geht. Und daran, dass jeder Mensch schlechte Tage hat und damit fertig werden muss.

Weil wir nur das aufgebürdet bekommen, was wir auch schaffen können. Und weil wir wachsen, gerade dann, wenn es schwierig wird. Lasst es euch gut gehen, ihr Lieben!

6 Antworten auf „der nicht ganz so dolce dienstag“

  1. Huhu Martina!
    Diese Jahreszeit kann es ja auch mit unter in sich haben, besonders wenn erst einmal die Uhren umgestellt sind und es mehr dunkel als hell ist.
    Vielleicht sollten wir eine Mitmachaktion starten? So etwas wie deine Briefschreib-Aktion. Das war wirklich toll.
    Vielleicht stolpert man über eine Sache am Tag die man ganz besonders empfindet, wenn man die Gelegenheit hat fotografiert man diese, oder man hebt diese/n Gedanken/Begebenheit auf und verfasst sie in Worte, oder man nimmt es in die Hand (zum Bsp.: ein Blatt von einem Baum, welches einem vor die Füße gefallen ist und man sich über die schöne leuchtende Farbe des Herbstes erfreut) und lässt sie dir dann zu kommen. Quasi wie eine Regen von positiver Energie.
    Na was meinst du?
    Liebe Grüße,
    Katharina

  2. Hallo Martina,

    auch bei uns ist heute Nebel und ich fühle mit dir, mehr noch, ich kann deine Gefühle voll und ganz nachempfinden. Meine sonst so unerschöpfliche Energie lässt sich bitten, mein Aufgabenberg schein unüberwindlich, obwohl er so groß gar nicht ist.
    Auch ich gönne mir heute zwischendurch immer wieder Dinge, die wirklich Spaß machen. Ein Kapitel in einem Buch. Ein leckeres selbst gekochtes Essen …
    Und ich hoffe inständig, dass morgen die Sonne wieder scheint.

    Liebe Grüße,
    Ilse

  3. Ich geniesse grad die Sonne und schick Dir ne RIIIIESEN Tüte voll rüber :o)!!!! Zz erschlägt mich auch der Berg an „unspass-Dingen“, aber grad Radfahren mit meinen Kids und ein Eis umsonst an der Tanke für die Kinder und nen nettes Gespräch mit mir…….und schon scheint auch die Sonne wieder in mir!!!
    Lieben Gruss
    Sonja
    ps: was eine wunderschöne Clutsch, neidisch bin etwas ;o)

  4. Liebe Martina, wünsche dir Aufwind. Lese immer gerne deine Neuigkeiten! ( Stimmung erstmal einfach akzeptieren, hilft mir an solchen Tagen )

  5. Hach, Martina, das tut mir leid, dass es Dich so kalt erwischt hat! Denk immer daran, es geht ganz schnell wieder bergauf!
    Bis dahin machst Du es sicher richtig mit Deiner Strategie; ansonsten Kerze an, schöne Musik und die Gedanken sausen lassen…
    Lieben Gruß
    Susanne
    PS: Ich danke Dir ganz herzlich für die Post – ich bin seit dem Wochenende erst aus dem Urlaub zurück und noch nicht ganz wieder auf Reihe 😉

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