die glorreichen fünf

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Meine Bekannte sieht mich und bevor ich sie überhaupt ausführlich begrüßen kann (wir haben uns eine Zeit lang nicht gesehen), geht es schon los: „Ach hallo du, ich konnte mal wieder die ganze Nacht nicht schlafen, erst war es zu heiß, dann hab‘ ich das Fenster aufgerissen, danach noch stundenlang in diesem neuen Psychothriller gelesen und als ich richtig einschlafen wollte, war ich zu aufgewühlt. Und dann noch diese vielen Mücken im Zimmer. Hast du auch solche Kopfschmerzen? Ist ja nicht auszuhalten diese Hitze!!! Übrigens, meine Nachbarn, die du auch kennst, haben sich getrennt. War ja abzusehen, so wie die sich in letzter Zeit um sich und ihr eigenes Wohlergehen gekümmert hat, das macht doch kein Mann mit!“

Nachdem ich mich kurz von dieser Litanei erholt habe, können wir nach angemessenem Bedauern und Relativieren meinerseits normal weitermachen.  Gegen die nächtlichen Besucher empfehle ich ihr die Rubrik Geniale Lösungen auf der Website Moderne Hausfrau und als Bettlektürenalternative The Power von Rhonda Byrne. Dabei fällt mir auch wieder ein, warum sie eine Bekannte und keine Freundin ist.

Man sagt, du bist ein Durchschnitt der fünf (bis zehn) Freunde, mit denen du die meiste Lebenszeit verbringst. Du sprichst und denkst in etwa so wie sie, bist ähnlich erfolgreich (oder eben nicht) und bist auch vergleichbar zufrieden mit deinem Leben. Und je länger du Zeit mit diesen Menschen verbringst, desto mehr gleichst du dich an. Das kann unglaublich inspirierend sein… oder auch sehr frustrierend, wenn es dir im besten Fall überhaupt auffällt.

 

missmenke-fuenfmenschen

 

Ich habe mir eine Liste gemacht, mit welchen Personen ich die meiste Zeit verbringe. Darunter fällt der Partner, andere Verwandte, Freunde und Bekannte, auch Menschen, die ich durch die Arbeit kennengelernt habe. Und, was soll ich euch sagen: es ist eine bunte Mischung. Manchmal orientiere ich mich nach oben und hole mir Anregung und Inspiration, andere Male bin ich es, die stützt,  aufmuntert und „gibt“. Aber ganz ehrlich? Ich hätte gerne noch mehr Lehrer/Coaches in meinem Leben,

Hast du dich auch schon mehr als einmal gewundert, warum du nicht so richtig weiter kommst mit deinen Plänen, obwohl du bisher viel über dein Leben gelernt hast und auch schon anwendest?

Und bist oftmals du es, die in deinem Freundeskreis, deinem Umfeld andere aufbaut und Lebenstipps gibt? Die immer eine Schulter zum Anlehnen hat, die die Starke ist, auf die man bauen kann?

Dann lebst du eher in einer nehmenden Umgebung und solltest gut auf dich aufpassen. Vielleicht suchst du dir noch eine belebende und unterstützende Facebookgruppe oder verbringst etwas mehr Zeit mit Menschen, die dich motivieren.  Meine Energien lade ich in der Natur auf oder durch anregende und nachdenklich machende Gespräche mit Lieblingsmenschen. Da hält es sich übrigens meistens die Waage, wer wen aufbaut und unterstützt. Mal braucht der eine mehr Zuspruch, mal ich.

Pass‘ gut auf dich auch und verlerne ganz schnell die alten Glaubenssätze, nach denen alle anderen zuerst kommen und wichtiger sind und dann erst du! Es ist nämlich genau umgekehrt, so wie es mir im Flugzeug nach Mallorca/auf dem Weg nach ganz oben(!) wieder deutlich gemacht wurde: nach Druckabfall in der Kabine muss man zuerst sich die Maske über das Gesicht ziehen und erst dann kann man anderen behilflich sein!

Von Herzen, ♡ missmenke ♡

Eine Antwort auf „die glorreichen fünf“

  1. Hallo,
    was für ein toller Post! Und ja, solche Freunde/Bekannte kennt wohl jeder und auch, wenn es mir manchmal schwer fällt und ich mich „schuldig“ fühle, so versuche ich doch, mich von Leuten, die mir meine Energie rauben, mich „aussaugen“ und nie etwas zurückgeben (weil ich ihnen vermutlich gar nicht wichtig bin) abzugrenzen.
    Das musste ich erst lernen…..und ich lerne immer noch!
    Aber durch diese Abgrenzung habe ich dann mehr Zeit für die Menschen, die mir wirklich wichtig sind (und ich ihnen) und das ist klasse!
    Danke für diesen inspirierenden Post und liebe Grüße
    Smilla

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