dr. frädrich trifft den nerv

stefanfreadrichNein, Dr. Stefan Frädrich ist nicht mein Zahnarzt. Auch nicht mein Hausarzt, obwohl das schon eher hinkommt, da er promovierter Humanmediziner ist.

Dr. Frädrich ist Experte für Selbstmotivation/Bestsellerautor und hat sich gestern Abend in meine kleine Stadt begeben, um auf Einladung der Sparkasse einen Vortrag zu halten.

glück

Das war sein Thema, zum Glück. Denn Glück, Freude, Zufriedenheit und schöne Momente sind mir und wahrscheinlich auch dem Rest der Menschheit ein hohes Anliegen. Ich bin jetzt in dem Alter, da möchte ich es so langsam mal raus haben, wie es funktioniert, das Leben. Wie es gut funktioniert!

Da war ich genau im richtigen Vortrag. Stefan Frädrich hat auf unterhaltsame und humorvolle Weise aufgezeigt, was Glück ist, wie uns der innere Schweinehund (seiner heißt übrigens Günter) davon abhält und was wir sofort tun können, um uns besser zu fühlen.

ganz persönlich

Für mich ist der Umgang mit den Themen Glück, Motivation und Sinnsuche nichts Neues. Meine Antennen sind schon viele Jahre auf Empfang gerichtet, wenn es darum geht, neue Wege zu gehen und die eigene Lebensqualität zu verbessern. Aber auch wenn es darum geht, für andere Menschen da zu sein, als Berater/Coach Impulse zu geben und Wege aus der Krise aufzuzeigen.

Viele Dinge, die von Herrn Frädrich vorgeschlagen wurden und über die er als Glücksbringer referiert, setze ich schon um. Ganz natürlich und unter dem Einfluss von jahrelanger Beschäftigung mit dem Thema Glück. Ihr kennt das sicherlich, wenn man ein Lieblingsthema hat, kennt man sich auch aus auf diesem Gebiet.

Gestern sind mir dennoch zwei wichtige Aspekte aufgefallen, die bei mir auf jeden Fall noch Optimierungspotential haben.

ab sofort

… schalte ich ihn ab, den inneren Richter. Und behandle mich auch im Gedankengespräch mit mir selber so, wie ich eine beste Freundin und auch euch, liebe Leserinnen, behandeln würde. Liebevoll, großzügig, Mut machend, aufmunternd.

Kritik gibt es doch von außen schon genug, da müssen wir doch nicht übertrieben selbstkritisch sein. Dann kommt der neue Blogartikel ruhig mal eine Stunde später. Oder der Staubsauger liegt zwei Tage lang unberührt in der Ecke. Oder ich habe beim Auto fahren schlecht über den älteren Herrn gedacht, der sich die Vorfahrt erzwungen hat.

Kein Zwang, keine Schuldgefühle, keine Selbstgespräche, die nicht positiv sind. Der innere Richter bleibt abgeschaltet!

jeden tag

…etwas Neues ausprobieren. Stefan Frädrich empfiehlt, jeden einzelnen Tag zu etwas Besonderem zu machen. Denn dann ist unser Leben reich, bunt, bleibt uns im Gedächtnis und macht uns glücklich. Ein erfülltes Leben ist immer das, was von vielen verschiedenen, schillernden Ereignissen erzählt. Und nicht das, was damit endet, dass wir pflichtbewusst jeden Tag das Selbe gemacht haben.

Heute Abend geht es schon los, ab dann sind mein Mann und ich für ein paar Tage Babysitter für unsere Großnichte, Baby Mia, sechs Monate alt. Nicht, dass ich nicht auch eigene Kinder habe und mich auskenne… aber da der jüngste Sohn 18 ist, lassen wir das Umsorgen und Bemuttern von Mia als ewas Neues durchgehen. Die Aufregung und Vorfreude fühlt sich jedenfalls so an.

Aber auch ganz „normale“ Dinge können neu und anders gemacht werden. Nicht mit dem Fahrstuhl fahren, sondern die Treppe nehmen (für die Phobiker unter uns gilt der umgekehrte Fall). Einen anderen Weg zur Arbeit fahren. Jemanden an der Kasse vorlassen, obwohl derjenige nicht danach gefragt hat. Morgens Tee an Stelle von Kaffee trinken. Mit dem Rauchen aufhören. Eine andere Salatsauße anrühren, als die, die es seit Jahren bei euch gibt. Lächeln, auch wenn es sonst keiner tut.

dr. frädrich

Interesse an Dr. Frädrich und seiner Arbeit? Auf seiner Website findet ihr alle wichtigen Informationen, könnt euch für den Newsletter eintragen (unten auf der Seite schiebt sich ein kleiner Newsletter-Bildschirm auf), gibt es eine Bestellseite für seine Bücher usw.

Außerdem gibt es Herrn Dr. Stefan Frädrich auch auf facebook, hier geht es zu seiner facebook-Seite, schaut ruhig einmal vorbei.

Ihr Lieben, ich wünsche euch viel Glück im Allgemeinen und für heute auch im Besonderen. Lebt diesen Tag und lasst die Sorgen hinter euch. Vieles von dem, was uns beschäftigt, wird so nie eintreten. Und schaltet den inneren Richter ab, das verbraucht nur Energie, die wir in unsere Weitereintwicklung, viel Spaß und unser Glück stecken können. Wir sind alle etwas Besonderes, du und ich. Und Herr Dr. Frädrich, weil er gestern so nett war! 🙂

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