stellt euch mal vor…

schneeberg… wir könnten nie wieder den Schnee sehen und auf dem Gesicht spüren.

Geologische Ereignisse oder Krankheit würde das verhindern und diese frühen Frühlingstage mit dem sehr späten Wintereinbruch wären die letzte Möglichkeit, um weiße Märchenlandschaften zu bewundern.

Würden wir unsere momentane Einstellung dem Wetter gegenüber ändern?

 

Oder stellt euch mal vor, es gäbe keine Zahnärzte. Die eine oder andere denkt jetzt im ersten Moment wahrscheinlich „…wäre DAS schön!“ und ich muss mich auch outen, mir bekommt die Zeit auf dem Stuhl nicht so besonders… Aber möchten wir Zahnprobleme bekommen, die sich dann nicht beheben lassen? Oder in einer Zeit leben, in der Zahnersatz kein Thema war und man das Alter eines Menschen deutlich anhand der fehlenden Zähne bestimmen konnte?

Alles Einstellungssache

Manchmal ist die Welt gegen mich. Alles und Jeder. Angefangen vom Wetter (es ist hier an der Nordsee bis auf ein paar Tage im Jahr grundsätzlich zu kalt und zu windig), geht weiter bei allerlei körperlichen Beschwerden (schon wieder Halsschmerzen und so langsam merke ich auch mal mein Alter) und hört bei meinem Mitmenschen auf (anscheinend nur übellaunige, langweilige und boshafte Leute um mich herum, wie soll ich denen nur aus dem Weg gehen…?).

Die andere Seite

Die gibt es auch, die andere Seite. Das Gute, Schöne, Lohnenswerte in meinem Leben. Die kleinen Geschenke, die mir das Leben schenkt und die Wertschätzung und Liebe aus manchmal ganz unerwarteter Ecke.

So wie gestern beim Geburtstagsbrunch einer Freundin, als es zwischen meiner Sitznachbarin und mir ganz unerwartet zu einem tiefsinnigen Gespräch voller gegenseitigem Verständnis kam. Es war die reine Freude. Und ihr wißt schon, um was (oder besser: wen) es ging, oder?

Oder die Tatsache, dass meine noch recht junge missmenke-Internetseite diesen Monat von zwei sehr reizenden, klugen und kreativen Sponsorinnen bedacht wurde, da empfinde ich tiefe Dankbarkeit.

Die stetig wachsende Leserzahl auf dieser Seite, ich kann (google analytics sei Dank) fast dabei zuschauen, wie es täglich mehr Leserinnen werden. Das bedeutet mir sehr viel, denn mein Herz schlägt nicht nur für meine Familie und enge Freunde, sondern auch für euch, die ihr so regelmäßig mitlest. Das Projekt missmenke.de ist wie ein Baby für mich, jetzt da meine beiden Babys fast 24 und 18 sind. Das Bloggen und die Lebensberatung für Frauen nehmen nun einen großen Teil meines Lebens ein, füllen mich aus und fühlen sich richtig und gut an.

Die Verlosungsaktionen, die ich jeden Dienstag anbiete, sollen ein kleines DANKESCHÖN an euch sein. Falls ihr diese Woche noch nicht dabei seid, klickt hier, um die Kissenhüllen zu gewinnen.

Ganz aktuell macht mich gerade auch der kleine, sieben Wochen alte Ben aus unserem Freundeskreis glücklich und das Geburtsgeschenk, welches ich für ihn nähen durfte (und dass es etwas geworden ist, mein erstes Kissen). Süßer Ben, ich wünsche dir ein glückliches und fantastisches Leben!

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Kann man daraus auch lernen?

Na klar…  Es macht viel mehr Spaß, über die guten Dinge in meinem Leben zu schreiben als über den nervigen Teil weiter oben. Und es fühlt sich viel besser an, an Schönes zu denken als an all den Unrat, der uns manchmal präsentiert wird.

Von Zeit zu Zeit brauchen wir eine Art Gedächtnisstütze, um nicht sofort in alte Gewohnheiten zurückzufallen. Ich habe mir für diese Woche vorgenommen, so wenig schlechte Nachrichten wie möglich aufzunehmen und ganz bewußt sehr positiv zu denken.

Wie kann das aussehen?

Gut. Diese Woche etwas extrem, aber gut.

An meiner Pinnwand hängt ein handgeschriebener DANKE-Zettel, der mich daran erinnert, dass es viel gibt, für das ich jetzt gerade dankbar sein kann. Ein Dankbarkeitstagebuch gibt es auch, darin schreibe ich jeden Abend drei Dinge, für die ich an dem Tag dankbar war.

Jede TV-Nachricht, jede Serie und jeder Film in dem es um Tod, Krise, Mißbrauch, Hass und weitere Plagen geht, wird von mir ausgeschaltet. Positive Berichterstattung ist herzlich Willkommen!

Wenn ich mich dabei ertappe, dass ich schlecht über andere denke, überlege ich mir, was das mit mir zu tun haben könnte. Denn meistens haben wir ein eigenes Problem, wenn uns an Anderen bestimmte Dinge sehr stören und aufregen. Und man kann über JEDEN etwas Nettes denken… z.B. bin ich manchmal dankbar für die Lektion, die mir mit dieser Person präsentiert wird (auch wenn ich sie nicht unbedingt wiederholen möchte). Geduld und Abgrenzung, man kann es auch als Ruhe bewahren und für mich einstehen bezeichnen, lauten die Lektionen in meinem Fall meistens.

Und manchmal?

Manchmal muss es auch ganz anders sein. Viel menschlicher, rabiater und dreckiger. Meist im Gespann mit einer guten Freundin. Einer sehr guten Freundin; ich (mit zwei Brüdern gesegnet) nenne diese Art Freundin immer Schwester-Freundin, da es sich wie Familie anfühlt.

Mit ihr wird dann gelacht, geweint, gelästert und so richtig gefühlvoll in Stimmungen geschwelgt. Da gibt es dann auch mal die schlechtere Version meiner Selbst, aber das ist in Ordnung, denn bei ihr darf ich mich gehen lassen. Tut das gut und wie es dabei hilft, zu anderen Zeiten wieder die bessere Version von mir erscheinen zu lassen. Kennt ihr das auch? Eine schöne Zeit wünsche ich euch, meine Lieben!

Eine Antwort auf „stellt euch mal vor…“

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