Was macht dich glücklich?

wasmachtdichgluecklichFreitags stellt Steffi vom Food- und Designblog ohhhmhhh  eine (oder mehrere) Fragen, die sie mit fünf Bildern beantwortet und nennt das FFF, den Frage-Foto-Freitag.

Jeder, der mitmachen möchte, kann ebenfalls fünf Fotos einstellen und schon bin ich dabei!

Die heutige Frage Was macht dich glücklich? hat sich als echte Herausforderung erwiesen. Einerseits kann ich spontan Dinge aufzählen, die mich glücklich machen (z.B. Eis essen, Stoff- und Kleider-Shoppingtouren und nicht zu vergessen: meine neue Clutch, die zur Zeit noch wartend im Laden liegt), aber das ist ja viel zu oberflächlich… oder?

Dann eben mehr in Richtung Tiefgang: Zeit mit der Familie und Freunden verbringen, etwas Neues lernen (bald kann ich euch auch ein Bild von meinem ersten, selbstgeschneiderten Rock zeigen… hoffe ich), ein „gutes“ Buch lesen (wer liest eigentlich freiwillig ein schleches Buch?) oder Kunst jeglicher Art begegnen. Das trifft es aber auch nicht richtig. Von allem ein Bißchen oder auch ein bißchen Mehr, das könnte es sein, das macht (mich) glücklich.

Mein Lieblingsthema

Im Leben gibt es fünf große Bereiche, die Arbeit, Beziehungen, Finanzen, Gesundheit und Sinnsuche genannt werden. Erst wenn keiner dieser Bereiche vernachlässigt wird und wir jedem Bereich ausreichend Beachtung schenken, gibt es ein „glücklich machendes“ Gleichgewicht in unserem Dasein.

Anders herum: lassen wir einen oder mehrere Bereiche links liegen, führt das zu Defiziten, die negativen Einfluss auch auf die anderen Bereiche haben.

Das schlechte Beispiel

Jeder kennt so ein Beispiel, da konzentriert sich jemand ausschließlich auf die Arbeit, um Karriere zu machen, sein eigenes Unternehmen voranzubringen oder das Haus schnell abzahlen zu können. Der Bereich Arbeit bekommt dadurch große Aufmerksamkeit, während andere Bereiche leiden. Er geht nicht mehr zum Sport und schafft es auch nicht, regelmäßig an die frische Luft zu gehen (Bereich Gesundheit leidet), sieht seine Kinder abends nur, wenn diese schon längst schlafen (Bereich Beziehungen leidet) und ist in seiner kargen Freizeit zu müde, um noch groß mit seiner Frau zu reden (Bereich Beziehungen leidet noch mehr).

Richtig glücklich macht uns das Gleichgewicht, die Ausgewogenheit; jede Woche aufs Neue allen Bereichen Beachtung zu schenken, darauf kommt es an. Und so sieht es bei mir aus (und jetzt kommen auch endlich die fünf Fotos):

Martina BertramArbeit

Bloggen, Nähen, Malen, Hausarbeit und auf der Suche nach einer versicherten Teilzeitbeschäftigung.

 

 

 

 

 

rote wandBeziehungen

Frisch verheiratete Ehefrau, Mutter, Tochter, Schwester, Schwiegertochter, Cousine, Nichte, Tante, Freundin. Das alles möchte ich ausführlich und liebevoll pflegen, manchmal fehlt mir die Zeit.

 

 

 

 

sw geldFinanzen

Langfristige Sicherheit, mittelfristige Vorsorge und kurzfristiger Spaß, darauf arbeite ich hin!

Und: Geld ist nichts Schlechtes, es ist nur ein Zahlungsmittel, um Handel zu erleichtern.

 

ProfilbildGesundheit

Lachen, fröhlich und mit Würde älter werden, die (chronische) Krankheit als das nehmen, was sie ist, nämlich als Fingerzeig, als kleine Warnung, auf mich aufzupassen, aber auch nicht mehr.

Regelmäßig an der frischen Luft bewegen und zweimal die Woche die Muskeln fordern.

Und lachen, das kann ich nicht oft genug sagen.

 

IMG_2724Sinnsuche

Warum bin ich hier? Wie kann ich mit meinem Dasein Spuren hinterlassen? Wie lebe ich in Einklang mit dem Universum?

Mehr Kunst und Kultur, weniger Couch und  TV. Was denkt ihr?

9 Antworten auf „Was macht dich glücklich?“

  1. Moin,moin,
    Du hast dir ja so recht mit deinen schriftlichen Ausführungen und sprichst mir in Vielem aus der Seele.
    Vor allen Dingen, was das Thema Gesundheit betrifft, aber das habe ich bei mir dann gar nicht erwähnt, weil sich da bei mir gedanklich alles um eine krebskranke Freundin dreht und ich ,als ich meinen FFF vorbereitet habe und es schon recht spät war,den so wichtigen Punkt „Gesundheit“ irgendwie nicht in Wort und Bild gefasst bekam.
    Eigentlich ist sie das, was einem doch am glücklichsten macht!!!!

    LG, Monika

  2. Was für ein erfrischender Artikel!! Danke! Am schönsten und sinnvollsten ist für mich ein Glücksgefühl der inneren Geborgenheit, dass ich habe, wenn ich Zeiten habe, in denen ich gerade gar nichts mehr erreichen will und einfach nur bin. Wie ich das mache, weiß ich gar nicht. Wahrscheinlich darf ich jetzt auch nicht vergessen, dass ich vorher auch Zeiten hatte, in denen ich ROTZ und WASSER geheult habe, weil es nicht leicht war, sich selbst treu zu bleiben. Wahrscheinlich ist dieses IN-MIR-GLÜCKS-GEFÜHL dann die Belohnung. Danke Universum, bitte mehr davon 😉

  3. Nachtrag 🙂

    Weil ich gerade so glücklich bin. Hier das WARUM: Nach einem Waldlauf bei gefühlten -5 Grad eine heisse Dusche. Dann frischen Milchkaffee auf der Hand und Leonard Cohen mit Suzanne auf den Ohren. Dazu für die Augen ein weiter Blick ins Grüne mit weißen Sprenkeln vor dem Haus.

    Just GLÜCK

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